news.jpg

Philosophie.jpg

Das bin ich.jpg

mein team.jpg

Meine Viecher.jpg

Deckrüden.jpg

Termine.jpg

Jagd.jpg

Clicker.jpg

Prüfungen.jpg

Kontakt.jpg

fotofilm.jpg

artikel presse.jpg

Service.jpg

zuhause.jpg

links.jpg

agb.jpg

impressum.jpg





 

Jagdliche Arbeit

14214709.jpg

Wie bei allen Richtungen der Hundeausbildung gilt auch bei der Ausbildung zum Jagdgebrauchshund:
"Früh übt sich, wer ein Meister werden will"

Das schönste für einen Jagdhund ist es mit seinem Chef auf die Jagd zu gehen.
Und für den Jäger ist es wichtig einen gut ausgebildeten Hund zu führen, der auf der Jagd seinem Führer hilft und ihn nicht dabei behindert.

Auch das Gesetz verlangt einen brauchbaren, geprüften Jagdhund:

Niedersächsisches Jagdgesetz (NJagdG)
§ 4 NJagdG Jagdhunde

1. Den Jagdausübungsberechtigten muss ein für den Jagdbezirk brauchbarer
Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung stehen.
2. Bei jeder Such-, Drück- oder Treibjagd sowie jeder Jagd auf Federwild muss ein
hierfür brauchbarer, geprüfter Jagdhund mitgeführt werden.
3. Bei der Nachsuche ist ein hierfür brauchbarer, geprüfter Jagdhund einzusetzen.
Wild, das offensichtlich schwer krank ist und sofort zur Strecke gebracht werden
kann, darf ohne Hund verfolgt werden.


Drückjagd


Jagd auf Federwild


Nachsuche - Training: Besitzübergang

Die Grundlage eines guten brauchbaren Jagdhundes ist nicht nur die Abstammung, sondern besonders dessen Ausbildung.
Hier biete ich Hilfestellung. Nach der Philosophie und der Methode von tiertrainig ABC arbeite ich mit wenigen eindeutigen Befehlen und viel Körpersprache. Da diese die "Sprache" des Hundes ist, erfüllt der vierbeinige Jagdhelfer so seine Aufgaben bei der Jagd und im Alltag mit "selbstverständlichem Gehorsam" (Führigkeit).
Bei tiertraining ABC wird mehr Wert auf die Führigkeit als auf den reinen Gehorsam gelegt.

Führigkeit: Der Hund bietet ein Verhalten von sich aus an.
Dies macht er auf Dauer jedoch nur, wenn wir sein Verhalten erkennen, deuten können und darauf eingehen. Wir Menschen müssen dann souverän (Rudeloberhaupt) entscheiden, ob sein Verhalten erwünscht ist oder nicht (Ja/Nein). Der vierbeinige Jagdhelfer lernt mitzudenken und entwickelt schnell Strategien, um seinen Menschen in den Besitz von Beute zu bringen.
Beispiel Führigkeit: Platzzuweisung in vom Hund gewählten Position. - Hundetypisch, Hunde untereinander zeigen dieses Verhalten häufig.

Gehorsam: Vom Mensch andressiertes Verhalten.
Die Arbeit über den reinen Gehorsam macht den Hund zu einer "nicht mitdenkenden Maschine". Der Hund wartet auf seinen Befehl und arbeitet unselbstständiger, als ein im Schwerpunkt der Führigkeit ausgebildeter Jagdhelfer.
Beispiel Gehorsam: Sitz oder Platz. - Kein Hund würde von einem anderen Hund "Sitz" oder "Platz" verlangen, damit dieser an einer Stelle bleibt....


Dieser Weimaraner bleibt in einer vom ihm gewählten Position bei der "Basis".

Zunächst wird bei tiertraining ABC immer erst an der Teambildung gearbeitet. Erst dann folgen weitere Aufgaben wie die jagdliche Ausbildung.

Bei der Teambildung lernt der vierbeinige Jagdhelfer seinem Führer zu vertrauen und zur Ruhe zu kommen. Nur ein ruhiger Hund kann sich auf die an ihn gestellten Aufgaben konzentrieren.


Teambildungs-Übung: "Zwangskuscheln"

Bei tiertraining ABC wird immer auf der sozialen Ebene ausgebildet. Nie auf der Triebebene. Es wird immer auf ein sehr personenorientiertes Arbeiten des Hundes geachtet.


Arbeit auf der sozialen Ebene - Dummyarbeit

Bei tiertraining ABC wird nach dem Motto "apportieren dürfen" gearbeitet. Es wird zunächst immer mit Futter getauscht, denn es ist nicht hundetypisch, dass ein Hund einem anderen Etwas bringt und freiwillig überlässt.

Häufig werden gute Hunde durch Ausbildungsfehler für die Jagd unbrauchbar. Als Beispiel sei hier Schußscheue, Wasserprobleme, Aggression, Knautschen/ Anschneiden, Totengraben genannt.
Meist beruhen diese Fehler oder Probleme auf mangelndem Verständnis des Menschen über die natürlichen Verhaltensweisen seines Hundes und sind in den meisten Fällen wieder korrigierbar.

Besonders bei solchen "Problemhunden" kann tiertraining ABC helfen. Es werden hier individuelle Lösungen passend für das Mensch-Hund Team erarbeitet.


Wasserprobleme - Arbeit mit der Schwimmweste und ...


... Futter

Auch bei sehr speziellen Jagdaufgaben unseres vierbeinigen Helfers, wie dem Verweisen oder Verbellen und dem Einweisen bietet tiertraining ABC Hilfestellung.


Bringselverweisen - Dieser Labrador Retriever trainiert diese Arbeit an einer getrockneten Decke


Verbellen

Einweisen - Übung: geradeaus schicken


Einweisen - Übung: "Rüber" - spezielles Voran

 

ALLGEMEIN:

Ich biete die Vorbereitung von Mensch und Hund auf Prüfungen und für den Jagdeinsatz an. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ich den Hund ohne Mitwirkung des Besitzers ausbilde und gegebenenfalls auch auf Prüfungen führe.


Abkürzungen und deren Bedeutung:

VJP
Verbandsjugendprüfung
Die VJP ist eine Zuchtprüfung, zu der die natürlichen Anlagen des Junghundes durch entsprechende Vorbereitung soweit geweckt werden sollen, dass Nase, Spurwille, Suche, Vorstehen und Führigkeit beurteilt werden können.

JP
Junghundprüfung des Parson Russell Terrier Club
Die JP hat die Aufgabe, die Anlagen des Junghundes in Bezug auf seine spätere Verwendung als Jagdhund zu überprüfen. Erwartet wird, dass die Anlagen durch entsprechende Einarbeitung gefördert wurden.
(Fächer: Schussfestigkeit, Baueignung, Spurarbeit, Laut beim Jagen, Suche, Nase, Führigkeit, Wesensfestigkeit)

HZP
Herbstzuchtprüfung
Bei der HZP steht im Vordergrund die Feststellung der Entwicklung der natürlichen Anlagen des Junghundes im Hinblick auf seine Eignung und zukünftige Verwendung im vielseitigen Jagdgebrauch und als Zuchthund.

Die Ausbildung des Junghundes in der Feld- und Wasserarbeit soll zu dieser Zeit im Wesentlichen abgeschlossen sein.

ZP
Zuchtprüfung des Parson Russell Terrier Club
Die ZP hat die Aufgabe, die fertig entwickelten Anlagen und die jagdliche Eignung des Hundes zu überprüfen. Das Ergebnis gibt Aufschluss über die mögliche Zuchteignung.

AH
Armbruster-Haltabzeichen
Das AH ist ein Leistungszeichen des JGHV.

Es wird unter folgenden Bedingungen verliehen:

Der Hund muss auf einer Verbandsprüfung bei der freien Suche im Feld an jedem Hasen gehorsam sein, den er eräugt, soweit er sich im Einwirkungsbereich des Führers befindet. Dabei muss er einmal mindestens 20 m vom Führer entfernt sein.
Außerdem muss er bei der ersten dazu geeigneten Gelegenheit nach Außersichtkommen des Hasen auf dessen Spur eine Spurarbeit zeigen, die mindestens mit dem Prädikat "gut" bewertet wird.

Btr
Bringtreueprüfung
Die Btr ist ein Leistungszeichen des JGHV.

Durch diese Prüfung soll die besondere Zuverlässigkeit des Gebrauchshundes im Bringen festgestellt werden.
Diese beweist der Hund dadurch, dass er kaltes Wild, welches er zufällig und ohne jeden Einfluss seines Führers findet, aufnimmt und seinem Führer bringt.

HN
Härtenachweis
Der HN ist ein Leistungszeichen des JGHV.
Wenn ein Jagdgebrauchshund Raubwild, eine wildernde Katze oder Waschbären gegriffen hat und sofort tötet, bevor ein Erlegen mit der Schusswaffe möglich war, handelt es sich um waidgerechte Jagdausübung.

Wenn eine derartige selbstständige Arbeit zuverlässig bezeugt wird, kann für den betreffenden Hund das Leistungszeichen "Härtenachweis" beim JGHV registriert werden.

VGP
Verbandsgebrauchsprüfung
Von den auf VGP mit I.,II. oder III. Preis ausgezeichneten und dadurch im Deutschen Gebrauchshundestammbuch eingetragenen Hunden ist zu verlangen, dass sie sich bei sachgemäßer Führung den Anforderungen der Praxis in allen Fächern gewachsen zeigen.
Das setzt voraus, dass auf der VGP neben den Einzelleistungen großer Wert auf die Feststellung und Bewertung einer gründlichen Abrichtung und Abführung im Gehorsam sowie auf jagdpraktische Erfahrungen der Prüflinge zu legen ist.
Auf der VGP, die man als Meisterprüfung der Jagdhunde bezeichnen kann, soll also allein die Ermittlung und Feststellung der abgeschlossenen Ausbildung, wie sie für den praktischen Jagdbetrieb notwendig ist, erfolgen.

Im Gegensatz zu den Anlagenprüfungen (VJP und HZP) ist also auf der VGP allein die Leistung der Hunde in den einzelnen Fächern zu prüfen.

Dass wir daneben der VGP auch hohen Zuchtwert zuerkennen und die Eintragung im Deutschen Gebrauchshundestammbuch (DGStB) als eines unserer wichtigsten Zuchtmittel betrachten und benutzen, ändert an dieser Zweckbestimmung der Prüfung nichts.
Der auf der VGP leistungsbewertete Hund muß so firm sein, dass ein guter Jäger, der mit der sachmäßigen Führung von Jagdhunden vertraut ist und Hunde weiter auszubilden versteht, mit einem solchen Hund waidgerecht jagen kann.

Tvb
Totverbeller
Freiwilliges Zusatzfach der VGP.

Der Totverbeller muß, nachdem er gefunden hat, beim Stück bleiben und innerhalb der nächsten 10 Minuten laut werden.
Dann soll der Hund allein auf sich gestellt mindestens 10 Minuten lang seinen Führer rufen. Er muss in jedem Fall zu erkennen geben, dass er genau weiß, dass er das Stück nicht verlassen darf.

Tvw
Totverweiser
Freiwilliges Zusatzfach der VGP.
Der Totverweiser muß das gefundene Stück alsbald verlassen, zu seinem Führer zurückkehren und ihm durch sein Benehmen anzeigen, dass er gefunden hat.
Dann muß er seinen Führer frei zum Stück führen.

VPS
Verbandsprüfung nach dem Schuß

Vergleichbar mit der VGP nur ohne das Fach Vorstehen.
Die VPS ist eine Leistungsprüfung.
Sie dient der Feststellung der Brauchbarkeit der für den vielseitigen Jagdbetrieb bestimmten Jagdhunde und weist diese durch das Prüfungsergebnis nach.
Ein Hund, der diese Prüfung bestanden hat, ist bei sachgerechter Führung in der Lage, den Anforderungen der Jagdpraxis zu genügen.
Da die Jagdpraxis die sichere Arbeit nach dem Schuss verlangt, liegt der Schwerpunkt dieser Prüfung bei den entsprechenden Fächern. Außerdem werden hohe Anforderungen an den Gehorsam gestellt, da nur mit einem gehorsamen Hund waidgerecht gejagt werden kann.
Im übrigen wird auf die Standortbestimmung des JGHV verwiesen, die auch für die Arbeit vor dem Schuss brauchbare Hunde fordert.

WF1/WG1
Wesenstest des Weimaraner Klubs e.V.
WF1: Der Hund absolviert den Wesenstest im Kreis unbeeindruckt.
Wesenstest im Kreis:
Eine Personengruppe von ca. 12 Personen bildet einen Kreis um den Hundeführer und Hund mit einem Radius von ca. 10 m. Auf ein Zeichen des Richters gehen alle Personen zugleich im Schritt zügig zum Zentrum des Kreises und bleiben stehen, wenn sie sich gegenseitig berühren. Der friedliche Charakter der Situation muss gewährleistet sei. Beim Hund stehende Personen streicheln den Hund.
Danach öffnet sich der Kreis. Der Hundeführer verlässt den Kreis ohne Hund, um hinter die Personen zu treten. Auf Ruf oder Pfiff des Hundeführers soll der Hund den Kreis verlassen und zum Hundeführer laufen. Der Hundeführer geht mit seinem unangeleinten Hund durch die offene Stelle zurück zum Zentrum des Kreises. Die Helfer dürfen den Hund nicht anschauen (fixieren) oder aggressiv gegen ihn vorgehen.
Erwünscht sind Sicherheit, Furchtlosigkeit und neutrales Verhalten gegen Fremde.
WG1: Der Hund absolviert die Situation Wesenstest am Wild
unbeeindruckt.
Wesenstest am Wild:

Der Hund wird an einem Baum (o.ä.) angebunden. Die Leine ist hierbei so lang zu wählen, dass der zu beurteilende Hund etwa 2 m Freiheit nach vorn und zum Ausweichen hat. Ein Stück Wild (Gegenstand) - auch in einem Rucksack verstaut - wird etwa 0,5 m weit in den Radius der Leine hinein, bei dem Hund abgelegt. Dem Hund ist ausreichend Zeit zu geben, das Stück/ den Rucksack in Besitz zu nehmen. Der Prüfer reizt den Hund mittels eines Sackes oder Ähnlichem, so dass der Hund hierbei in seinem Verhalten vom Prüfer beurteilt werden kann. Unmittelbar nach Beendigung des Tests geht der Führer mit dem Hund auf den Prüfer zu. Dieser kontrolliert ca. 20 m entfernt vom Wild/ Gegenstand die Täto - Nr. Der Hund muss diese Kontrolle zulassen.

WT PRTCD
Wesenstest des Parson Russell Terrier Clubs Deutschland
zur Beurteilung des Wesens von Junghunden im Alter von 6 bis 12 Monaten. Überschreitungen dieses Alters werden toleriert. Die Teste werden in Anhalt an die von Prof. Seiferle entwickelte Methode für Hunde in friedlicher Alltagssituation durchgeführt. Die erwünschten oder unerwünschten Verhaltensweisen werden festgestellt und die Ergebnisse in den Formblättern registriert.
Die Wesenssachverständigen testen den Hund in verschiedenen Situationen, unter dem Einfluss verschiedenartiger optischer und akkustischer Umweltreize. Der Intensitätsgrad der ermittelten Trieb- und Wesenseigenschaften muss überwiegend ausgeprägt vorhanden sein (+). Bei überwiegend mehr oder weniger vorhandenen (+/-) oder fehlenden/nicht nachweisbaren Trieb- und Wesenseigenschaften gilt der Wesenstest als nicht bestanden.

HD A2
Hüftgelenksdysplasie
HD-Röntgenuntersuchung mit dem Befund A2 (HD-frei)

WT
Working Test
WT`s werden von verschiedenen Vereinen angeboten, so z.B. GRC, DRC,..
Es handelt sich hier um Dummy-Prüfungen, bei denen jagdliche Situationen nachgestellt werden, die der Hund dann meistern muss.
Diese Arbeit des Hundes wird dann bewertet.

BP
Bauprüfung des Parson Russell Terrier Club
Die BP hat die Aufgabe, die fertig entwickelten und durch Einarbeitung gefestigten Anlagen des Hundes im Hinblick auf seine Eignung als Erdhund zu überprüfen.
Die Überprüfung der Bauarbeit erfolgt in Kunstbauanlagen mit Drehkessel (gemäß den gesetzlichen Bestimmungen).

VSwP
Verbandsschweißprüfung
Auf der VSwP sollen Führer und Jagdhund zeigen, dass sie in der Lage sind, eine mit wenig Schweiß hergestellte Kunstfährte auszuarbeiten, deren Länge, Alter und Verlauf entsprechende Ansprüche an den Durchhaltewillen stellen. Dies soll dem Einsatz in der Praxis dienen.
(Standzeit: 20h oder 40h)

14216059.jpg

14321925.jpg

fotos jagd.jpg

filme jagd.jpg

fotofilm-jagdlichearbeit_Santos mit Ente.jpg

© Lisa-Kathleen Lange 19.03.2015