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Artikel/ Presse

+++ Pressebericht +++

Seminar vom 13. und 14.04.13
Der Weg vom Junghund zum brauchbaren Jagdhund
Einführung in alle späteren Arbeitsbereiche des jungen Jagdhundes am Land und im Wasser
Ein besonders Augenmerk liegt auf der Führigkeit und der Bindung zum Menschen

Referentin: Kathleen Lange
Veranstalter: Jägerschaft Peine e.V.

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Zum Vergrößern bitte anklicken!

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Artikel Weimaraner Nachrichten
(Jahrgang 62/ Ausgabe 1/13/ März 2013)

Eine bemerkenswerte VGP

Schlecht war, dass mein lieber und guter Leithund-Weimaraner „Walter“ einen Tag vor dem Heiligen Abend 2010 seine letzte Fährte zog. Gut war, dass mein Herrchen kurz darauf ebenfalls verunfallte, sich passager aufs Krankenlager verabschiedete und so für meine ordnungsgemäße Ausbildung nicht mehr gesorgt war. Meine „Walhalla- Mutter“ Nadja Frazier vermittelte mich zu Kathleen Lange. Dies war im besten Sinne Glück im Unglück. Meine neue Führerin spricht perfekt hündisch, kommt somit ohne Brutalitäten aus und gliederte mich in ihr Rudel von insgesamt acht Kameraden ein. Monty genannt Herr von
Mofting, Labrador Retriever und die graue Eminenz des Rudels, der als einziger aufs Sofa darf. Des Weiteren die Labrador Retriever Santos, Kolany, und Paul, die sämtlich auch schon ein wenig betagt sind. Ferner der Parson Russell Terrier Lex und natürlich die Weimaraner-Kumpels Elk und Coersel. Letzterer ist der unangefochtene Chef des Rudels. Mit Elk habe ich mich anfangs etwas gestritten.

Kathleen führte mich 2011 zunächst zur Jugendsuche und zur HZP. Hierbei wurde bestätigt, dass ich spurlaut bin. Zwischen den Prüfungen war ich wieder zuhause und lernte neben einigem Brauchbarem auch dummes Zeug. Zum Beispiel erwarb mein Herrcheneine neue Büchse Kaliber 8x68 mit Mündungsbremse. Es fielen so gut wie keineNachsuchen mehr an. Um mir trotzdem etwas zu bieten, ließ er mich die liegenden Stücke am Schweißriemen suchen, mit dem fatalen Effekt, dass ich die Gesundfährte mit dem Erfolg des Findens verknüpfte. Und mein Herrchen wunderte sich, dass ich auf den Übungsschweißfährten und Schleppen nun begann, jede Verleitfährte passioniert anzunehmen. Zum Glück hatte er schon
durch und von meinem alten Leithund „Walter“ gelernt, den Fehler erst einmal bei sich zu suchen, bevor er mich mit Handlungen gegen die Hundlichkeit traktiert.

Kathleen hatte also noch einiges zu tun. Als Auftakt meiner Ausbildung erbrachte ich meinen Härtenachweis, indem ich einen Waschbär abtat. Rund acht Wochen dauerte mein Feinschliff bevor es am 19.10.2012 zur VGP in das hervorragend geeignete Prüfungsrevier von Gerd Bruns ging. Eigentlich sollte ich ja sogar in dieser Woche noch verheiratet werden, aber mein Bruder Edmund hat mir meine Braut ausgespannt. Dieser Halunke! Gut daran war, dass ich mich so voll und ganz auf meine Prüfung konzentrieren konnte.
Es lief alles perfekt, bei dieser bemerkenswerten VGP.

Kathleen machte einen Hasen hoch, der vor lauter Schreck gegen meine Hinterläufe rannte. Die Respektlosigkeit, von einem Mümmelmann angenommen zu werden, wollte ich natürlich umgehend mit einer angemessenen Hatz ahnden, was Kathleen leider mit ihrem völlig unangemessenem „Nein“ unterband. Ihr Menschen nennt so eine Unvernünftigkeit dann „Gehorsam an Wild“. Bei der Schweißfährtenprüfung stand direkt im ersten Wundbett ein etwas verängstigter, irritierter Pilzsammler mit seinem Körbchen. Diese Spezies ebenso wie die „Heidestrausspflücker“, kenne ich schon aus meinem angestammten Lüneburger- Heide- Naturschutzgebiet-Revier. Dort darf ich diese Wilderer immer schön aus den Dickungen drücken, damit mein Herrchen mit Ihnen ein ernstes Wort reden kann. Dabei passe ich dann auf, dass sie auch artig zuhören. Den „Prüfungspilzesammler“, habe ich aber auf Weisung meiner Führerin in Ruhe seines Weges ziehen lassen. Trotz ihrer fieberhaften Erkältung hat sie ihre Aufgabe sehr ordentlich gelöst und mir bei meiner glücklichen Leistung kompetent sekundiert. Ihr Menschen drückt so etwas dann mit 344 Punkten im 1. Preis aus.

Nur einmal hat sie Nerven gezeigt, die Gute. Als ich neben meiner Bringtreueprüfung auch noch den Totverbeller geben sollte, habe ich im Übermut des Erfolges, statt ordnungsgemäß am Stück auszuharren und nur dort zu bellen, die liebe Kathleen doch holen wollen. Das
kostete mich Punkte und Kathleen Tränen. So ein Blödsinn, denn unter Jagdbedingungen
kommt es doch wohl darauf an, dass ich meine Führer sicher zum Stück bringe und das tue
ich. Insgesamt waren meine Richter C. Cramer, H. Specht, A. Hillesheim und B. Cramer aber
wohl zufrieden mit mir. Vielen Dank!
Bereits am Wochenende nach meiner Prüfung tröstete mich Isis van den Pauwenkamp
von den Felisin’s Weimaraners über meine an „Eddi“ verlorene Liebesnacht hinweg. Erfolg
macht sexy!
Für die großartige Zeit in Banteln danke ich Kathleen Lange und meinen Kameraden vom
ABC-Tiertraining-Rudel von Herzen. Ihr habt mich für mein Leben wunderbar geprägt!
Trotz allen Lobes bin ich nun doch froh, den Zwinger wieder gegen mein schönes Sofa vor
dem Ofen in Jesteburg eingetauscht zu haben. Mal abgesehen von den herrlichen kulina-
rischen Genüssen und Streicheleinheiten, die mir mein Frauchen nun wieder zu teil werden
lässt, die ich mir, so finde ich jedenfalls, redlich verdient habe.
Ho Rüd ho
Edelbert „Emil“ von Walhalla
Dr. Hartwig Müller

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+++ Interview +++

Thema: Mehrhundehaltung

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Ich wurde von
Tanja Zemelka
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zu dem Thema "Mehrhundehaltung" wie folgt befragt:

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© Lisa-Kathleen Lange 19.03.2015